Nike, Lidl, Zara und H&M: Die Liste der Marken, die sich die Rechercheure von flip vorgeknöpft haben, ist ebenso lang wie illuster. Seit 2020 spürt das achtköpfige Reporterteam Markenversprechen hinterher und deckt immer wieder Fälle harten Greenwashings auf.
Manche der flip-Recherchen sind echte Detektivarbeit und führen in Nähereien in Myanmar, wo Lidl angeblich nachhaltige Kleidung fertigen lässt, in Slums bei Nairobi, wo unsere alten Schuhe landen, oder in unscheinbare Lagerhäuser in Belgien, in denen Nike nagelneue Sneaker schreddern lässt.
Wie sie das machen und wie Unternehmen reagieren, erzählt uns in dieser Podcastfolge Felix Rohrbeck. Der Investigativjournalist hat früher für die ZEIT gearbeitet und den Cum-Ex-Skandal aufgedeckt, bevor er flip mitgründete. „Uns geht es nicht darum, Marken anzuschwärzen, sondern vielmehr das Vertrauen von Verbraucher:innen in nachhaltige Markenbotschaften wiederherzustellen“, sagt er. „Und dazu braucht es eben haltbare Versprechen, saubere Kommunikation, harte Fakten.“
Zwei Drittel der von ihnen untersuchten Unternehmen leisteten ehrliche Arbeit, sagt Felix. Und dem lindgrünen Rest müsse man eben auf die Finger schauen.
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